Glossar
Dampfbremse
Eine Dampfbremse lässt anders als eine Dampfsperre eine kontrollierte Menge Wasserdampf hindurch, üblicherweise bei einem sd-Wert zwischen 2 und 20 Metern, feuchtevariable Ausführungen zwischen 0,25 und 25 Metern. Sie wird ebenfalls raumseitig der Dämmung eingebaut und reguliert, wie viel Feuchte aus dem Innenraum in die Konstruktion eindringen darf, ohne sie dauerhaft zu belasten.
- Begriff
- Dampfbremse
- Stand
- 14. September 2026
Hintergrund
Feuchtevariable Dampfbremsen verändern ihren sd-Wert mit der relativen Luftfeuchte: Im Winter sind sie dichter und schützen die Konstruktion vor eindringender Raumluftfeuchte, im Sommer werden sie durchlässiger, damit eingedrungene Feuchte wieder nach innen austrocknen kann.
Grundregel für beide Bahnarten ist, dass der Diffusionswiderstand von innen nach außen abnehmen muss: Die raumseitige Schicht sollte mindestens sechsmal so dicht sein wie die äußere. Nur so kann Feuchtigkeit, die doch eindringt, wieder nach außen entweichen.
Siehe auch
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
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Stand dieser Angaben: 14. September 2026.